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Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)

Der Schutz unserer Wasserressourcen vor ungewollten Schadstoffeinträgen und der Ausbreitung von Krankheitserregern ist eine zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung. Denn sauberes Wasser ist die Voraussetzung für unser Leben! Auch wenn die Wasserressourcen in Deutschland eine hohe Qualität besitzen, sind sie zunehmenden Belastungen ausgesetzt, wie z.B. eine veränderte Demografie, Klimawandel und Wachstum von Wirtschaft und Wohlstand verbunden mit Verunreinigungen und Übernutzung. Um diesen zu begegnen, ist es wichtig, mögliche Risiken für die Wasserqualität rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten.

Schadstoffe im Spurenbereich, Arzneimittelrückstände und Krankheitserreger stellen aktuelle Herausforderungen für den Schutz unserer Wasserressourcen dar. Für sie gilt es auch in Zukunft sichere Lösungen bereitzustellen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung-BMBF hat sich dieser Aufgabe angenommen und über einen Zeitraum von fünf Jahren 12 Verbundprojekte in der Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)“ mit 31 Mio. Euro gefördert. Sie haben Lösungen entwickelt und erprobt, die nun für die Praxis bereit stehen. mehr (URL: http://www.bmbf.riskwa.de/_media/RISKWA_Praxishandbuch.pdf)
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Fördermaßnahme RiSKWa

RiSKWa – Praxishandbuch

Im Gesamtergebnis liefert die Fördermaßnahme RiSKWa neue Erkenntnisse und Fortschritte in den Bereichen „Risikoerkennung“, „Risikomanagement“ und „Risikokommunikation“.

Die Quintessenz für die wasserwirtschaftliche Praxis bietet nun das vorliegende Handbuch.

Das Praxishandbuch richtet sich an alle Akteure in der Wasser- und Abwasserwirtschaft, an Kommunen und Behörden. Im Aufbau folgt es den verschiedenen Phasen des Risikomanagements. Jedem Kapitel sind die entscheidenden RiSKWa-Kernbotschaften an die Praxis vorangestellt. Ihnen folgen die zentralen Ergebnisse der zwölf Verbundprojekte. Dem Nutzer des Praxishandbuchs ermöglicht dieser Aufbau eine schnelle Übersicht über die Lösungen, die RiSKWa für die Praxis bietet.

Arzneimittel - Entsorgung richtig gemacht!

In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung zur Entsorgung von Medikamenten und Arzneimitteln. Um unsere Umwelt und Gewässer nachhaltig zu schützen und die Wirksamkeit von Medikamenten zu erhalten, ist die sachgemäße Entsorgung von Arzneimitteln jedoch sehr wichtig.

Unter www.arzneimittelentsorgung.de erfahren Sie, wie Sie Arzneimittel umweltbewusst entsorgen können. Wählen Sie Ihren Landkreis oder Ihre kreisfreie Stadt über die Deutschlandkarte oder das Menü auf der rechten Seite und finden Sie heraus, welche Entsorgungsmöglichkeiten für Sie empfohlen werden.

  • RiSKWa Verbundprojekte

    Im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme "Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)" werden ausgewählte Forschungsvorhaben in den Themenfeldern Risikocharakterisierung und –management, Technologien zum Emissions-/Immissionsmanagement sowie Kommunikations- und Bildungsmaßnahmen gefördert.


    [mehr] (URL: http://gf.pt-dlr.de/de/94.php)

Ansprechpartner

Projektträger Karlsruhe (PTKA),
Wassertechnologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen


Dr. Verena Höckele

0721 608-24932

0721 608-924932

E-Mail

DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt am Main, Deutschland


Dr. Thomas Track

DECHEMA e.V.

069 7564 427

069 7564 117

E-Mail

 

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